📷 Bild: Wikimedia Commons
Klosterruine Seligenstatt
ehemaliges Benediktinerinnenkloster bei Seck im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz
Die Klosterruine Seligenstatt liegt bei Seck im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie ist eine ehemalige Benediktinerinnenabtei, deren Gebäude heute nur als Mauern und Ruinen bestehen. Die Ruine ist als Denkmalzone geschützt und steht im Rang einer Denkmalzone. Sie war im Mittelalter ein bedeutendes religiöses Zentrum, das die Entwicklung zahlreicher Dörfer in der Region beeinflusste. Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet und war bis 1432 bestehend. Es war ein wichtiger Wirtschafts- und kultureller Mittelpunkt, dessen Besitz sich über mehrere Landkreise erstreckte. Im 15. Jahrhundert begann der Niedergang, der durch Streitigkeiten zwischen verschiedenen Adelsfamilien und eine schlechte Wirtschaftsführung verschärft wurde. 1432 wurde das Kloster aufgelöst, und die Gebäude verfielen allmählich. Die Klosterruine besteht aus einer etwa 36 mal 72 Meter großen Maueranlage, die in Ost-West-Richtung verläuft. Sie umschließt ein Ackerland von 1200 Quadratmetern und hat eine halbrunde Apsis sowie zwei Ecktürme mit erhaltenen Stichbögen. An der Ruine liegt der Klosterweiher, der 1970 neu aufgestaut wurde. Die Ruine wurde 1992 unter Denkmalschutz gestellt und durch einen Förderverein saniert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Klosterruine, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Seck
- Erbaut
- 1131
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz
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