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Laussnitz
Gemeinde im Landkreis Bautzen, Sachsen, Deutschland
Laußnitz ist eine Gemeinde im Landkreis Bautzen, Sachsen, Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Königsbrück. Der Ortsname leitet sich vom sorbischen Wort „łuh“ ab, das eine wasserreiche, sumpfige Gegend beschreibt. Die Gemeinde liegt in der Laußnitzer Heide, westlich der Oberlausitz, etwa 2,5 km südwestlich von Königsbrück und 25 km nordöstlich von Dresden. Die A 4 und A 13 verlaufen in der Nähe, mit Anschlussstellen in Ottendorf-Okrilla und Thiendorf. Die Gemeinde besteht aus drei Ortsteilen: Laußnitz mit 1241 Einwohnern, Höckendorf mit 582 Einwohnern (seit 1998 eingemeindet) und Glauschnitz mit 28 Einwohnern. Der Gemeinderat besteht aus elf Mitgliedern, und seit 2022 leitet René Georgi das Rathaus. Bekannt sind die Forstmuseum Laußnitz, die Laußnitzer Heide, das Wolfsdenkmal und die Dorfkirche in Höckendorf mit barocker Orgel. In der Natur finden sich die Laußnitzer Heide und Kulturdenkmale, die in der Liste der Kulturdenkmale erfasst sind. Der Kiestagebau Laußnitz I, der 1957 begonnen wurde, wird künftig durch den Tagebau Würschnitz-West versorgt. Die Gemeinde verfügt über eine Grundschule und eine integrative Kindertagesstätte. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind u. a. der Pfarrer Oscar Theodor Auerswald und die Politikerin Brigitte Zschoche.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Bautzen
- Seehöhe
- 196 m
- Website
- https://www.laussnitz.de/
In der Nähe
- Schloss Königsbrück2.2 km
- Königsbrück2.7 km
- Wolfssäule Laussnitzer Heide3.2 km
- Haselbergturm4.7 km
- Großnaundorf6.5 km
- Orla7.4 km
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