📷 Bild: Wikimedia Commons
Ehrenburg (Plaue)
Burg in Plaue, Ilm-Kreis, Thüringen
Die Ehrenburg ist eine Höhenburg im Geratalsberg westlich der Stadt Plaue im Ilm-Kreis, Thüringen. Sie liegt oberhalb der Stadt und wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Die Burg war ursprünglich von Heinrich VII. gebaut, der von 1285 bis 1326 regierte. Sie wurde 1324 durch die Erlaubnis des Thüringer Landgrafen Friedrich von Thüringen errichtet. Die Anlage umfasst eine Kernburg, ein Palas und einen Bergfried, umgeben von einer Ringmauer. Die Burg war bis ins 19. Jahrhundert militärisch relevant, verfiel aber im Laufe der Zeit. Die Burg wurde im 19. Jahrhundert wiederhergestellt und 1913 von Arthur von Schierholz gekauft, der sie der Öffentlichkeit zugänglich machte. Sie wurde gastronomisch genutzt und war bis 1988 ein Treffpunkt. Die Einrichtung war jedoch oft von Sicherheitsmängeln und Renovierungsbedürftigkeit geprägt. Die Burg blieb bis 1991 nicht öffentlich zugänglich, wurde aber ab 2008 wieder instand gesetzt. Heute ist sie in Privatbesitz und unter Naturschutz. Die Ehrenburg ist umgeben von einer Mauer und bildet mit der Stadt Plaue ein Dreieck. Der älteste Baum Thüringens, die Burglinde, steht vor der Burg und ist unter Naturschutz. Der Name der Burg wird auf „Herrenburg“ zurückgeführt, da „Er“ im Mittelalter für „Herr“ stand. Die Burg ist heute nicht öffentlich zugänglich, aber plaueschen Bürgern ist der Besuch unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.
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- Art
- Burg
- Ort
- Plaue
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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