Haiming

📷 Bild: Wikimedia Commons

Bezirk Landkreis AltöttingLandkreis Altötting

Haiming

Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Altötting

Haiming liegt im oberbayerischen Landkreis Altötting, zwischen den Flüssen Inn und Salzach. Der Hauptort befindet sich direkt an der Grenze zu Österreich und zum Regierungsbezirk Niederbayern. Der Innspitz, der tiefste Punkt in Oberbayern, liegt bei Haiming im Niedergern. Die Gemeinde umfasst 32 Gemeindeteile, die unterschiedliche Siedlungstypen repräsentieren. Haiming wurde erstmals urkundlich im 8. Jahrhundert erwähnt, als Heiminka in Schenkungen an die Domkirche St. Stephan Passau und die Domkirche Salzburg. Die Geschichte wurde von Hofmarken wie Piesing und Haiming geprägt. Die Herrschaft wechselte durch verschiedene Adelsfamilien, darunter die Edlen von Tobelham und die Freiherrn von Freyberg. Nach dem Frieden von Teschen 1779 kam das Gebiet zu Österreich, was die Rolle der Flüsse als Grenzflüsse veränderte. Die Gemeinde ist bekannt für die Pfarrkirche St. Stephanus, erbaut 1485, und die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Niedergottsau, die 1443 errichtet und 1760 erweitert wurde. Die Herrschaft über Piesing und Haiming wechselte mehrfach, bis sie schließlich von den Ow-Adelsfamilien übernommen wurde. Heute ist Christian Szegedi Bürgermeister der Gemeinde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Altötting
Seehöhe
363 m
Quellen:Haiming (CC0-1.0)

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