📷 Bild: Wikimedia Commons
Minervabrunnen
Wandbrunnen im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt
Der Minervabrunnen ist ein Wandbrunnen in der Inneren Stadt von Wien, am Stubenring. Er steht in einer Nische der Verbindungsmauer zwischen der Universität für angewandte Kunst und dem Museum für angewandte Kunst. Die Wand ist aus Ziegeln mit Steinverkleidung, und das Wasserbecken besteht aus weißem Karstmarmor aus Marzano. Über der Wandverkleidung befindet sich ein Glasmosaikbild der Göttin Minerva, daneben sind weitere Mosaiken und Wappen angebracht. Der Brunnen wurde für die Wiener Weltausstellung 1873 geschaffen und auf Initiative von Rudolf Eitelberger auf Staatskosten erworben. Die Steinfiguren stammen von Josef Pokorny, das Mosaik wurde in Murano von Antonio Salviati nach Entwürfen von Ferdinand Laufberger und Heinrich von Ferstel hergestellt. Das Wappen der Stadt Wien ist im unterbrochenen Giebel zu sehen, während im Spitzgiebel das österreichisch-ungarische Staatswappen platziert ist. Der Minervabrunnen ist ein Teil der Verbindungsmauer zwischen zwei Museen und bietet einen Blick auf die umliegenden Gebäude. Die Steine und Mosaiken sind kunstvoll verziert, und das Wasser fließt durch mehrere Masken in ein flaches Becken. Die Lage zwischen zwei kulturellen Einrichtungen unterstreicht die Bedeutung des Brunnens im städtischen Raum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Wien
- Erbaut
- 1873
In der Nähe
- Zierbrunnen, Museum für Angewandte Kunst, Vienna101 m
- Kokoschka-Denkmal90 m
- Stubenbrücke146 m
- Miethaus146 m
- Georg Coch-Denkmal218 m
- Ehem. Finanzlandesdirektion158 m
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