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Kulturfabrik Hainburg
Gebäude in Hainburg an der Donau (11185)
Die Kulturfabrik Hainburg ist ein Ausstellungszentrum und archäologisches Depot in Hainburg an der Donau, Niederösterreich. Das Gebäude steht außerhalb der erhaltenen Stadtmauern und wurde mehrfach durch Donauhochwasser überschwemmt. Ursprünglich als Tabakmanufaktur im Jahr 1724 gegründet und 1784 verstaatlicht, wurde das größte Fabriksgebäude 1847 errichtet. Die Produktion endete 1964, wurde 1977 wieder aufgenommen und 1992 eingestellt. Seit 2005 wird das Gebäude vom Land Niederösterreich renoviert und als Veranstaltungsort genutzt. Die Kulturfabrik wird seit 2005 vom Land Niederösterreich genutzt und dient als Ausstellungsort sowie archäologisches Depot. Der ehemalige Fabrikssaal mit 700 m² wird für Ausstellungen genutzt, während drei Geschoße für wissenschaftliche Räume und das archäologische Depot dienen. Hier werden Funde aus dem nahgelegenen Grabungsfeld von Carnuntum sowie andere archäologische Funde untersucht und restauriert. Einzelne Räume können auch für Veranstaltungen vermietet werden. Das Gelände der Kulturfabrik liegt etwa 100 Meter von der Schiffsanlegestation entfernt und ist touristisch erschlossen. Im Jahr 2011 war die Kulturfabrik einer der drei Standorte der Niederösterreichischen Landesausstellung. Die Kulturfabrik verbindet Industriearchitektur mit kulturellen und wissenschaftlichen Funktionen und ist ein Teil der städtischen Landschaft Hainburgs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Gebäude
- Ort
- Hainburg an der Donau
- Adresse
- Donaulände 33
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Minoritenkloster108 m
- Villa Zichy185 m
- Teil der Stadtmauer zw. Haus Blutgasse 11 und Fischertor174 m
- Johannes-Nepomuk-Kapelle232 m
- Stadtbefestigung Hainburg an der Donau216 m
- Löwenbrunnen, ehem. Stadtbrunnen238 m
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