Kleinkastell „Auf dem Buchkopf“
archäologische Stätte in Deutschland
Das Kleinkastell „Auf dem Buchkopf“ war ein römischer Wachposten entlang der Wetteraulinie des Obergermanisch-Raetischen Limes. Es lag westlich von Rommelhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Limeshain, und befand sich auf dem annähernd höchsten Punkt des Limesabschnitts. Die Anlage ist heute als etwa 1,50 m hoher Hügel hinter dem Limeswall sichtbar. Sie war Teil der Limeslinie zwischen den Kastellen Altenstadt und Marköbel. Das Kastell hatte eine Größe von 10,65 mal 12 m und wurde 1886 von Friedrich Kofler untersucht. Dabei wurde eine Mauerstärke von 2,30 m festgestellt. Die Anlage war teilweise als Wachposten 4/102 bekannt. Die Ecken waren mit einem Radius von 4,30 m abgerundet. Die Erhaltung der Anlage war durch das bewaldete Gelände unterstützt, das die Limesbauwerke gut erhalten hat. Vom Kleinkastell führt der Limes durch ein bewaldetes Gebiet und ist mit Erklärungstafeln markiert. Ein Teil des Walls wurde rekonstruiert, und die Drususeiche wächst auf dem Limeswall. Südlich des Waldes markiert ein Gedenkstein die Stelle, bis zu der der Limes vor einer Flurbereinigung sichtbar war. In Marköbel ist ein Teilstück der Palisade in einem Neubaugebiet nachgebildet. Der Limes verläuft weiter bis zum Kastell Marköbel und ist in landwirtschaftlich genutztem Gebiet oder überbaut.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinkastell, Archäologische Stätte
- Ort
- Limeshain
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Seehöhe
- 178 m
In der Nähe
- Wetterau2.7 km
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