📷 Bild: Wikimedia Commons
Schweitenkirchen
Gemeinde bei Pfaffenhofen in Oberbayern
Schweitenkirchen liegt im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm, in der Planungsregion Ingolstadt und der Hopfenbauregion Hallertau. Die Gemeinde ist als Grundzentrum im Regionalplan eingestuft und liegt gut 30 Kilometer von Ingolstadt und München entfernt. Sie umfasst 42 Gemeindeteile, darunter die Gemarkungen Aufham, Dürnzhausen, Eberstetten, Geisenhausen, Schweitenkirchen und Sünzhausen. Schweitenkirchen wird erstmals 837 in Freisinger Urkunden erwähnt, als eine Frau namens „Suidmuot“ eine Kirche errichtete. Der Name entwickelte sich im Laufe der Zeit zu „Sweitmarschirchen“ und später zum heutigen Namen. Im 18. Jahrhundert gehörte der Ort zum Rentamt Landshut und zum Landgericht Moosburg. 1806 wurde der Ort aufgrund seiner Lage als Hauptdreiecksnetzpunkt ausgewählt und 1811 von einem Brand zerstört. Die Gemeinde ist bekannt für ihre zahlreichen Kirchen und Kapellen, darunter die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, die Filialkirche St. Nikolaus in Aufham und die Kirche St. Georg in Dürnzhausen. Zudem gibt es die Kapelle St. Magdalena in Dietersdorf und das Feldkreuz zwischen Güntersdorf und Dietersdorf. Persönlichkeiten wie Georg Kronawitter und Hans Eisenmann haben den Ort geprägt. Die Hallertauer Hopfentour verläuft durch die Gemeinde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
- Seehöhe
- 533 m
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