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Kollegiatstift St. Maria Wertheim
Kollegiatstift in Wertheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg
Das Kollegiatstift St. Maria Wertheim war eine kirchliche Einrichtung in Wertheim, Main-Tauber-Kreis, Baden-Württemberg. Es entstand aus der Pfarrkirche Wertheim, die ab 1378 von Geistlichen aus dem Zisterzienserkloster Bronnbach betreut wurde. Die Stiftskirche, eine dreischiffige Pfeilerbasilika, wurde 1384 gegründet und basierte auf einem romanischen Vorgängerbau aus der Zeit um 1200. 1481 wurde die Pfarrkirche in eine Kollegiatkirche umgewandelt, was den Beginn der Entwicklung zu einem Kollegiatstift markierte. Die Stiftskirche war bis 1547 ein zentraler Ort der kirchlichen Gemeinschaft. Sie besaß eine Bibliothek, die ab 1448 durch die Spende von Konrad Wellin erweitert wurde. Die Bibliothek wurde in den Jahren 1445–1448 gebaut und stieg mit neuen Büchern kontinuierlich an. Die Stiftskirche hatte zudem eine Orgel seit 1486/87 und diente als Grablege der Grafen von Wertheim. Die Stiftskirche bot Räume für Gottesdienste, Bildung und kulturelle Aktivitäten. Die Bibliothek war ein Zentrum für theologische und wissenschaftliche Studien. Die Orgel und der Chor standen für musikalische Traditionen. Die Umgebung umfasste die Stadt Wertheim mit ihren historischen Gebäuden und dem Main-Tauber-Kreis. Die Stiftskirche war ein Ort der Gemeinschaft und des kulturellen Lebens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Kollegiatstift, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Wertheim
- Erbaut
- 1481
In der Nähe
- Kapuzinerkloster Wertheim1 m
- Glasmuseum Wertheim67 m
- Grafschaftsmuseum Wertheim und Otto-Modersohn-Kabinett94 m
- Weißer Turm142 m
- Zolltor226 m
- Burg Wertheim158 m
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