📷 Bild: Wikimedia Commons
Martin-Kaserne
Kaserne des Österreichischen Bundesheeres in Eisenstadt im Burgenland
Die Martinkaserne ist eine Kaserne des österreichischen Bundesheeres in Eisenstadt, Burgenland. Sie liegt im Nordosten des Stadtgebiets an der L 213 und ist als Hauptgebäude von West nach Ost ausgerichtet. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde ursprünglich als Kadetteninstitut errichtet. Die Bauarbeiten begannen 1853 und wurden erst 1858 fertiggestellt, wobei die Kosten um das Dreifache über dem ursprünglichen Budget lagen. 1967 wurde die Kaserne nach dem heiligen Martin von Tours umbenannt. Die Kaserne war bis 1878 als Kadetteninstitut und später als Militär-Unterrealschule genutzt, bis sie 1909 zur Militär-Oberrealschule umgestaltet wurde. Während des Ersten Weltkrieges diente sie als Quartier für Frontkader, und ab 1922 war sie Sitz des Burgenländischen Landtags. Im Laufe der Jahrzehnte wurde sie mehrfach saniert und restauriert, wobei besonders die Fassade und das Vestibül restauriert wurden. Heute beherbergt die Kaserne verschiedene militärische Einrichtungen und ist ein bedeutendes Denkmal der Stadt. Das Gebäude der Martinkaserne ist ein neoromanisch-maurischer Ziegel- und Quadersteinbau mit einer Fläche von rund 7.342 Quadratmetern. Es besteht aus einem viergeschoßigen Längstrakt mit symmetrischer Fassadenstruktur und drei Risaliten an der Nord- und Südfassade. Die Fassade ist mit Rundbogenfenstern, Ziegelfriesen und Inschriften verziert. Im Erdgeschoß befindet sich ein Vestibül mit Portikus und Rundbogenfenstern, während die Obergeschoße mit verschiedenen Fensteranordnungen und Attikageschoßen versehen sind. Die Kaserne ist ein architektonisches Highlight mit einer komplexen und detailierten Ausstattung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kaserne
- Ort
- Eisenstadt
- Adresse
- Ing. Hans Sylvester-Straße 12
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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