📷 Bild: Wikimedia Commons
Germasino
Gemeinde in Italien
Germasino liegt an der Strada provinciale 5 zwischen Garzeno und Stazzona. Die Nachbarorte sind Consiglio di Rumo, Dongo, Garzeno, Roveredo, San Nazzaro Val Cavargna, Sant’Antonio und Stazzona. Das Dorf ist in der Region Lombardei, in der Provinz Como und liegt in einer bergigen Landschaft. Die Gemeinde ist Teil der Pieve von Dongo und hatte im 16. Jahrhundert eine eigene Verwaltung mit Volksversammlung und Kanzler. Die Ortschaft wurde erstmals in den Statuten von Como von 1335 erwähnt, als sie für die Pflege einer Straße verantwortlich war. Sie gehörte zur Pieve von Dongo und war Teil des Lehens der Tre Pievi, das 1497 an Lucrezia Crivelli verliehen wurde. 1545 wurde sie an Gian Giacomo Medici übergeben, und 1580 ging sie in die Hände der Familie Gallio. 1753 war sie noch Teil der Pieve Dongo. 1945 war Germasino vorübergehend Auffangort für Mussolini. 2011 wurde die Gemeinde mit Gravedona und Consiglio di Rumo zur neuen Gemeinde Gravedona ed Uniti vereinigt. Germasino ist bekannt für seine Pfarrkirche Santi Donato e Clemente, die im 16. Jahrhundert gebaut wurde und Fresken sowie eine Holzstatue des toten Christus beherbergt. Die Ortschaft feiert verschiedene Feste, darunter das Fest der Heiligen Anna, das Fest der Heiligen Jungfrau Maria vom Berg Karmel und das Italienisch-Schweizerische Treffen in der Schutzhütte San Jorio. Die Veranstaltungen umfassen Rosenkranzgebet, Maskenumzüge, Prozessionen und kulinarische Feste wie die Sagra dei Rustii.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- ehemalige Gemeinde in Italien
- Ort
- Gravedona ed Uniti
- Seehöhe
- 570 m
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