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Stadtbefestigung Litomyšl
STADTBEFESTIGUNG LITOMYŠL | Tschechien | Pardubický kraj | Okres Svitavy | Litomyšl (Leitomischl)
Die Stadtbefestigung von Litomyšl umfasst Reste der ursprünglichen mittelalterlichen Befestigungen des Unteren und Oberen Stadtteils. Zu den erhaltenen Strukturen zählen mehrere Mauern, Bastionen und die Rote Türme, die Teil der Befestigung des Oberen Stadtteils waren. Die Befestigung umschloss ursprünglich das Zentrum der Stadt und führte in beide Richtungen zur Loučné-Fluss. Die Befestigung wurde im 14. Jahrhundert errichtet, nachdem Karel IV. dem Bischof Jan I. das Recht zur Bau eines Steinmauerwerks erteilt hatte. Die Befestigungen wurden in etwa zehn Jahren um das ehemalige Schloss errichtet, das zu dieser Zeit noch ein Burgfried war. Die Befestigung wurde mehrfach im Mittelalter repariert, wobei Brände im 16. Jahrhundert, insbesondere 1546 und 1560, zusätzliche Arbeiten erforderten. Zudem wurden zwei lokale Tore, das tschechische (untere) und das deutsche (obere), wiederhergestellt. Im 18. Jahrhundert wurden die Befestigungen in der Nähe der Loučné-Fluss stark beschädigt, einige Teile wurden sogar abgerissen. Im 19. Jahrhundert wurden beide Tore vollständig abgetragen. Die letzten Teile der ursprünglichen Mauern wurden 1904 zerstört, doch einige Mauern um die ehemalige Klöster- und Dekanatsgärten sowie um den alten Pfarrenmühle blieben erhalten. Die Rote Türme blieben unberührt. Seit 1964 sind die Reste der Befestigung als kulturelle Denkmale eingetragen.
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- Art
- Burg, Stadtmauer
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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