Zollspitze
Berg in der Glocknergruppe in Tirol
Die Zollspitze ist ein 3024 Meter hoher Berggipfel der Glocknergruppe in Osttirol. Sie liegt im Süden der Gruppe, in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Die Bergspitze befindet sich im Nordosten der Gemeinde Kals am Großglockner. Das Felsmassiv stürzt nach Norden steil ab, während die Abhänge im Süden flacher ins Rumesoikar laufen. Der Ostgrat verläuft zum Salzkogel, der von der Unteren Fruschnitzscharte getrennt wird. Südöstlich liegt der Rumesoikopf. Die Zollspitze wurde erstmals am 13. August 1927 von K. Folta und R. Neumann besteigen. Der Normalweg führt vom Moaralm ins Teischnitztal, über die Pifanghütte in Richtung Untere Fruschnitzscharte, von der aus der Gipfel ohne Klettern erreichbar ist. Der Ostgrat erfordert Klettererfahrung (II), während der Südanstieg über den Sattel zwischen Ostgrat und Rumesoikopf führt (II). Die Schutzhütten Kalser Tauernhaus und Stüdlhütte liegen in der näheren Umgebung. Die Zollspitze bietet einen Überblick über die umliegende Landschaft, darunter den Rumesoikar und den Salzkogel. Der Anstieg erfolgt über verschiedene Routen, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade aufweisen. Die Umgebung umfasst das Teischnitztal, das Kalser Dorfertal und die Gegend um den Rumesoikopf. Die Lage im Nationalpark Hohe Tauern unterstreicht die natürliche Bedeutung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Kals am Großglockner
- Seehöhe
- 3024 m
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