Schloss von Villeneuve-l'Étang

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Schloss von Villeneuve-l'Étang

Schloss in Frankreich

Das Schloss von Villeneuve-l'Étang war ein zerstörtes Schloss im Gemeindegebiet von Marnes-la-Coquette im Département Hauts-de-Seine. Es lag im Besitz von Louis François Marie Le Tellier de Barbezieux, einem Minister von Ludwig XIV., und wurde im 17. Jahrhundert durch Jules Hardouin-Mansart umgebaut. Das Schloss war Teil eines großflächigen Grundstücks, das bis zu 450 Arpents umfasste. Es war der Hauptort des Grundstücks und diente als Wohnsitz für Verwalter und Gärtner. Das Schloss wurde 1709 aufgrund der Verfolgung von Michel Chamillart verkauft und später zerstört. Der Teil des Grundstücks, der als Schloss von Villeneuve bekannt war, wurde im 19. Jahrhundert von Louis-Napoléon Bonaparte erworben, der dort während seiner Hochzeit mit Eugénie von Österreich verbrachte. 1878 wurde das Grundstück öffentlich, und bis in die 1880er Jahre blieb das Schloss erhalten. Der ehemalige Park des Schlosses umfasste etwa 100 Hektar. Nach der Zerstörung des Schlosses blieben Teile des Grundstücks erhalten und wurden für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Heute ist der Bereich Teil des öffentlichen Eigentums und dient als Ausgangspunkt für Wanderungen durch die Umgebung.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Marnes-la-Coquette
Denkmalstatus
Kulturerbe-Verzeichnis in Frankreich

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