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Piaristenkolleg Bílá Voda
Kloster in Tschechien
Das Piaristenkolleg Bílá Voda ist ein barockes Gebäudekomplex in der tschechischen Gemeinde Bílá Voda im Powiat Jesionik. Es wurde im 18. Jahrhundert als Kollegium und Seminar für die Piaristen errichtet und später auch ein Schulgebäude sowie ein Kirchengebäude beherbergt. Der Komplex liegt in einer ländlichen Region im Ostrakonischen Land, umgeben von Feldern und Wäldern. Das Kollegium war bis 1872 in Betrieb, bis die Schule geschlossen und die Piaristen verließen. 1950 wurde das Gebäude als Internat für Nonnen aus verschiedenen Klöstern genutzt, bis nach dem Ende des Kommunismus die meisten Nonnen das Dorf verließen. Die historische Bedeutung des Ortes wird durch die Tätigkeit der Piaristen und die Verbindung zu bedeutenden Persönlichkeiten wie Jan Nepomucen Rust und Anton Felkel unterstrichen. Im Piaristenkolleg können Besucher die barocken Räume und den ehemaligen Schul- und Klostergarten erkunden. Der Komplex bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft, die aus Feldern, Wäldern und dem nahen Dorf besteht. Die Ruine ist Teil der lokalen Geschichte und beherbergt noch Spuren der ehemaligen Schul- und Klostertätigkeit.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bílá Voda
- Erbaut
- 1723
- Denkmalstatus
- Teil eines Kulturdenkmals in Tschechien
In der Nähe
- Museum der Isolation, Internierung und Integration in Bílá Voda (Weißwasser)102 m
- Bílá Voda229 m
- Městys Bílá Voda992 m
- Kamenička992 m
- Schloss Bílá Voda1.8 km
- Ves Bílá Voda1.9 km
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