NiederösterreichBezirk Q980

Burgstall Tröglersreuth

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Tröglersreuth ist eine abgegangene Niederungsburg im Ortsteil Tröglersreuth der Stadt Tirschenreuth im Landkreis Tirschenreuth in Bayern. Er liegt in der Oberpfalz und ist als Bodendenkmal denkmalgeschützt. Die Anlage war ursprünglich ein Lehen der Waldsassen, das zeitweise von Adeligen besessen wurde. Die Geschichte des Burgstalls reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als ein curiam in Trogleinsreut als Waldsassener Lehen erwähnt wird. 1360 überließ der Beidler Pfarrer dem Besitzer von Tröglersreuth vorübergehend Abgaben. 1378 war das Gut verödet, wurde aber um 1412 wieder bebaut. Ein Geschlecht der Tröglersreuther wird erstmals 1446 erwähnt, und 1493 nennt sich ein ortsadeliges Geschlecht der Trogleinreuther. 1522 wurde das Gut endgültig verkauft, wobei der Zehent abgeschafft wurde. Der Burgstall ist heute ein Teil der Landschaft und umgeben von Feldern und Wäldern. Die Anlage war ursprünglich durch einen Burggraben und eine versteckte Lage geschützt. 1872 brannte das Gut nieder, und der Wiederaufbau erfolgte 200 Meter östlich des heutigen Burgstalls. Die Anlage bietet Ausblicke auf die umliegende Region und ist Teil des historischen Erbes der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Bayern
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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