📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenkloster Nordshausen
Kirchengebäude in Kassel
Das Kloster Nordshausen liegt im Kasseler Stadtteil Nordshausen, am Fuße des Brasselsbergs. Es wurde von 1257 bis 1527 als Zisterzienserinnen-Kloster genutzt. Die Klosterkirche ist die älteste erhaltene Kirche im heutigen Kasseler Stadtgebiet. Die Anlage umfasst die Kirche, das Konventshaus, Teile der Klostermauer und die Zehntscheune, die heute als Gemeindehaus dient. Die Klosterkirche wurde im 13. Jahrhundert als romanische Kapelle errichtet und später durch gotische Erweiterungen ergänzt. Der Turm wurde im 13. Jahrhundert als Wehrturm errichtet und später als Glockenturm umfunktioniert. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg unbeschädigt erhalten und verfügt über ein einzigartiges gotisches Kreuzrippengewölbe. Die Nordseite der Kirche wurde 2012 mit einer Bronzeskulptur und einem meditativen Pfad neu gestaltet. Besucher können die Kirche, den Turm und den Klostergarten besuchen. Im Inneren finden sich mehrere Taufsteine aus verschiedenen Epochen sowie bemerkenswerte Schlusssteine und Kapitelle. Die Turmbesteigung ermöglicht einen Blick auf die Glocken, die historische Geschichten erzählen. Der Klostergarten wurde nach den Grundideen des St. Galler Klosterplans angelegt und 2013 umgestaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kassel
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