Zisterzienserinnenabtei Ołobok
Das Zisterzienserinnenkloster Ołobok war ein Kloster der Zisterzienserinnen in Ołobok, Großpolen. Es wurde 1211 gegründet und bis 1864 bestand. Die Niederlassung lag am Fluss Ołobok, einem Nebenfluss der Prosna, an der Grenze zu Schlesien und der Neumark. Heute befindet sich das Kloster in der Woiwodschaft Großpolen bei Ostrów Wielkopolski. Das Kloster wurde 1207 von dem schlesischen Herzog Heinrich I. gestiftet und 1211 durch Herzog Władysław Odonic von Kalisz gegründet. 1241 wurde eine Tochterniederlassung in Łubnice gegründet, die 1253 wieder aufgelöst wurde. Im 17. Jahrhundert lebte die Astronomin Maria Cunitz im Kloster. 1836 wurde das Kloster offiziell aufgelöst, doch der Konvent bestand bis 1864. Das Kloster umfasste eine Kirche, die dem Evangelisten Johannes und der Jungfrau Maria geweiht war. Die St.-Johannes-Evangelist-Kirche ist heute erhalten. Umgebung und Ausblicke auf die Flusslandschaft sowie die historische Stätte der Niederlassung sind Teil des Erbes. Die Lage an wichtigen Handelswegen und die Nähe zu Schlesien prägten die Geschichte des Klosters.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Ołobok
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