📷 Bild: Wikimedia Commons
St. Michael (Violau)
Kirchengebäude in Violau
Die römisch-katholische Wallfahrtskirche St. Michael in Violau, einem Ortsteil von Altenmünster im Landkreis Augsburg, wurde im 17. Jahrhundert auf romanischen Grundmauern errichtet und im Rokoko umgestaltet. Sie gilt als geschütztes Baudenkmal in Bayern. Der 47 Meter hohe Turm im Norden des Chorwinkels trägt Zeugnisse der romanischen Vorgängerkirche und wurde 1625 erweitert. Die Außenwände sind mit Rundbogenfenstern und Pilastern verziert, die den Eindruck einer Hallenkirche vermitteln. Die Wallfahrt zu St. Michael war bereits im 15. Jahrhundert bekannt, wobei 1555 700 Pilger aus Augsburg kamen. Die Kirche wurde 1617 neu gebaut und 1620 geweiht. Die Deckenfresken von Johann Georg Dieffenbrunner aus dem Jahr 1751 zeigen Marienlegenden und die Sieben Gaben des Heiligen Geistes. Das Gnadenbild, das 1688 eingeführt wurde, ist heute noch im Gottesdienst verehrt. Die Kirche blieb auch nach der Säkularisation 1802 erhalten, da die Gemeinden das Gebäude für 2000 Gulden kaufte. Im Innenraum ist die dreischiffige Hallenkirche mit flachem Tonnengewölbe und einer Empore versehen, die mit kunstvollen Holzgittern geschmückt ist. Die Altäre, die Kanzel und die Skulpturen stammen aus verschiedenen Epochen, darunter die Kreuzwegbilder von 1755. Die Orgel aus dem Jahr 1972 enthält Teile der 1781 gebauten Orgel. Im Turm hängt eine historische Glocke aus dem Jahr 1682, die die Inschrift „vivat in eternum“ trägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Wallfahrtskirche
- Ort
- Altenmünster
- Adresse
- Pius-Mozet-Straße 4
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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