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Palais Haas
Das Palais Pranter-Haas steht in der Waaggasse 6 im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Es wurde 1875 im Stil eines römischen Cinquecento-Palastes von Friedrich Schachner errichtet. Ursprünglich als Wohnpalais für den Bauunternehmer Franz Pranter gebaut, kam es später in den Besitz von Philipp Haas von Teichen, der sich hier 1926 mit einem Gewehre das Leben nahm. Das Gebäude ist ein Beispiel der Neuwiener Renaissance. Die Straßenfassade zeichnet sich durch ein gequadertes Sockelgeschoß, Rundbogenfenster und markante Gurtgesimse aus. Die Gartenfront ist reich verziert mit Risaliten, Säulen und Ornamenten. Die Loggia in der Beletage ist mit Goteskenmalereien geschmückt, und die Fenster sind mit verschiedenen Giebeln und Schmucksteinen versehen. Die Fassade ist mit verzierten Pilastern, Taubändern und Wappenschlusssteinen geschmückt. Im Hof befindet sich ein Steinbrunnen mit einer Nymphe, der unter dem alten Baumbestand versteckt ist. Die Arkaden der Beletage und des Obergeschoßes sind mit Säulen aus Veroneser Marmor gestützt. In Nischen stehen Figuren, deren Deutung nicht eindeutig ist. Die Fenster sind mit breiten Umrahmungen und Maskenschlusssteinen versehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Wien
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