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Leimbach
Gemeinde im Kanton Aargau, Schweiz
Leimbach ist eine kleine Gemeinde im Aargau, im Bezirk Kulm, im oberen Wynental. Sie ist die kleinste Gemeinde des Kantons und liegt eingebettet in eine Seitenmoräne. Das Dorf umschliesst den 787 Meter hohen Homberg, wobei der größte Teil des Gemeindegebiets den Westhang des Berges bedeckt. Der Weiler Seeberg liegt oberhalb des Dorfes, während ein kleiner Teil im Südwesten flach in der Wyna-Ebene liegt. Die Gemeinde hat eine Fläche von 115 Hektaren, davon 36 Hektaren Wald und 20 Hektaren bebaut. Leimbach hat eine Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Der Ortsname stammt aus dem althochdeutschen „Leimbah“ und bezieht sich auf ein schlammiges Gewässer. Die Gemeinde war im Mittelalter Teil der Herrschaft der Grafen von Kyburg und später der Habsburger. 1415 wurde sie zum Berner Aargau eingegliedert. Die Reformation wurde 1528 eingeführt, und erst 1751 erhielt Leimbach das Gemeinderecht. Die Tabakindustrie war im 19. Jahrhundert wichtig, doch heute dominiert die Landwirtschaft und die Arbeit in umliegenden Zentren. Das Dorf bietet einen Kindergarten und ein Schulhaus für die Primarschule. Die Oberstufen der Volksschule werden in Reinach unterrichtet. Die nächstgelegenen Gymnasien sind in Aarau. Leimbach ist Teil der Kirchgemeinde Reinach und besitzt keine eigene Kirche. Die Gemeindeverwaltung besteht aus einem fünfköpfigen Gemeinderat, der die Aufgaben der Gemeinde und die Beschlüsse der Gemeindeversammlung umsetzt. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Hauptstrasse 23 und die Wynentalbahn.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Bezirk Kulm
- Seehöhe
- 596 m
- Website
- https://www.leimbach.swiss
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