📷 Bild: Wikimedia Commons
Riesi
Archäologische Stätte in Seengen im Kanton Aargau, Schweiz
Der Fundplatz Seengen–Riesi liegt im Moorreservat Riesi am Hallwilersee im Kanton Aargau. Es handelt sich um eine Seeufersiedlung aus der Spätbronzezeit (11.–9. Jh. v. Chr.), die 2011 zum UNESCO-Welterbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» zählte. Die Siedlung war umgeben von einer Steinumwallung und umfasste eine Fläche von über 4000 m². Die Siedlung wurde erstmals 1923 entdeckt, als Arnold Hauri Knochen und Keramikfunde fand. In den folgenden Jahren wurden Grabungen durchgeführt, die drei Bauphasen erkannten. Die Funde umfassen Keramik, Glasperlen, Tonwirtel und Werkzeuge, die auf die Hallstattzeit der Stufe Ha A2 datieren. Die Ausgrabungen deckten auch verschiedene Bauweisen wie Blockwandhäuser und Flechtwandhäuser auf. Im Bereich der Siedlung wurden verschiedene Räume und Bauten freigelegt, darunter ein Gebäudegrundriss von 4,40 m × 6,30 m. Die Holzbauten ermöglichten eine Datierung mittels Dendrochronologie. Die Siedlung wurde aufgrund von Klimaveränderungen und Wasseranstieg aufgegeben. Die organischen Reste wurden durch Schlick und Wasser konserviert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Seengen
- Adresse
- Moos/Aabach, 5707 Seengen
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
In der Nähe
- Bronzezeitliche Siedlungsstelle415 m
- Schloss Brestenberg504 m
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- Schloss Hallwyl891 m
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