📷 Bild: Wikimedia Commons
Ordensburg Preußisch Mark
Burg in Polen
Die Ordensburg Preußisch Mark war eine Burg des Deutschen Ordens in Preußisch Mark, heute Przezmark. Sie liegt an der westlichen Grenze des ehemaligen Ostpreußen und befindet sich auf einer Halbinsel des Singer-Sees, zwischen dem Großen und dem Kleinen Mottlau-See. Die Ruinen der Burg umfassen einen erhaltenen Vorburgturm und sind Teil der historischen Landschaft der Region. Die Burg war von 1274 bis 1527 in verschiedenen Besitzverhältnissen. Sie diente als Vorburg zur Marienburg und wurde nach der Schlacht von Tannenberg den Polen übergeben. 1508 bis 1527 war sie in Besitz der Bischöfe von Pomesanien. 1521 wurde sie von der Familie von Egmon und von Werdte erworben und in den 1580er Jahren zu einem Schloss umgebaut. Im zweiten Schwedisch-Polnischen Krieg diente sie erneut als Verteidigungsbau. Die Anlage bestand aus einer Hauptburg und zwei Vorburgen. Das Haupthaus war eine vierflüglige Anlage mit einem dreigeschossigen Ostflügel, der der älteste Teil ist. Vom Ostflügel sind Fundamente, Granitpfeiler und Gewölberippen erhalten. Die erste Vorburg hatte eine große Toranlage, einen Rundturm und einen Eckturm mit Verliesen. Die zweite Vorburg lag auf einem Hügel und heute steht dort eine Kirche. Im erhaltenen Vorburgturm finden heute Ausstellungen und Veranstaltungen statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Ordensburg
- Ort
- Przezmark (Stary Dzierzgoń)
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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