📷 Bild: Wikimedia Commons
Drachenhöhle bei Mixnitz
Höhle bei Bruck an der Mur, Steiermark in Österreich
Die Drachenhöhle bei Mixnitz liegt in 950 Meter ü. A. im Röthelstein südlich von Bruck an der Mur in der Steiermark, Österreich. Sie ist eine Höhle mit einem fünfzehn Meter hohen und zwanzig Meter weiten Eingang. Die Höhle wurde bereits im 14. Jahrhundert erwähnt, als Pfarrer Otto von Bruck 500 Meter in die Höhle vordrang. Sie ist bekannt für ihre riesigen Höhlenbärenknochen, die lange für Drachenhälften gehalten wurden. Die Höhle hat eine reiche Forschungsgeschichte. 1919 begann der Abbau von Fledermausguano, der bis 1923 andauerte und 3000 Tonnen lieferte. Dabei wurden 30.000 Höhlenbärenknochen gefunden. 1921 wurde das Windloch entdeckt, ein schwierig zugänglicher Seitenteil. 1923 habilitierte Kurt Ehrenberg mit seiner Arbeit über den Höhlenbären. 1931 erschien eine Monografie, und ab 1973 wurde die Höhle genauer vermessen. Die Höhle bietet einen Hauptgang und das Windloch, ein verzweigtes Seitenteil mit Schächten. Die Höhlenwände sind mit Felsbildern und Knochen verziert. Aus der Höhle stammen Artefakte aus der Altsteinzeit und Reste von Feuerstellen aus der Würm-Eiszeit. Die Umgebung umfasst den Röthelstein und die Region südlich von Bruck an der Mur. Die Höhle ist Teil der Höhlenkunde und wird von Vereinen wie dem Verein für Höhlenkunde St.Lorenzen/Mürztal weiter erforscht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Pernegg an der Mur
- Adresse
- Drachenhöhle
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 950 m
In der Nähe
- Röthelstein491 m
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- Bärenschützklamm2.1 km
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