Schwedter Tor
abgerissener Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Angermünde
Das Schwedter Tor war ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Angermünde, einer Stadt im Landkreis Uckermark in Brandenburg. Es lag im Osten der Stadt und sicherte den Handelsweg nach Schwedt/Oder. Die Befestigung bestand aus Feldsteinen, wobei das Tor aus Lesesteinen gebaut wurde. Es hatte eine Breite von etwa 3,7 Metern und eine Höhe von rund 4,2 Metern. Das Schwedter Tor verlor im 18. Jahrhundert seine militärische Funktion, da der Verkehrsaufkommen wuchs und die Durchfahrt zu eng wurde. 1845 wurde es abgerissen, und 1856 setzte die Stadt zwei neugotische Torpfeiler auf. Diese wurden 1893 saniert und 1916 endgültig abgerissen. Die Tordurchfahrt war für den Handel und den Verkehr von Bedeutung. Östlich des ehemaligen Tors im Kaisergarten steht eine Skulptur des Künstlers Christian Uhlig. Die Arbeit aus lasergeschnittenem Stahl wurde 2002 fertiggestellt und misst etwa 2,5 Meter × 3 Meter. Sie ist ein Teil der städtischen Kultur und dient als künstlerische Ergänzung der historischen Stadtsilhouette.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadttor, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Angermünde
In der Nähe
- Franziskaner-Klosterkirche Peter und Paul162 m
- Heimatmuseum Angermünde395 m
- St. Marien484 m
- Stadtbefestigung Angermünde430 m
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- Bahnstrecke Angermünde–Schwedt814 m
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