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Burg Pitten
Burg bzw. Schloss im Bezirk Neunkirchen, Niederösterreich
Schloss Pitten, auch Burg Pitten, ist eine ehemalige Höhenburg in der Marktgemeinde Pitten im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Die Anlage wurde im 11. Jahrhundert als wehrhafte Burg errichtet und 1094 erstmals urkundlich erwähnt. Sie stand in strategischer Lage zur Abwehr der Grenze nach Ungarn und wurde mehrfach belagert, darunter von Matthias Corvinus 1482. Die Burg wurde zerstört, doch die Anlage wurde nach dem Zweiten Türkenkrieg 1529 und dem Dreißigjährigen Krieg 1683 wieder aufgebaut. Die Burg war bis ins 19. Jahrhundert militärisch relevant und diente als Verteidigungslinie. Der 140 m tiefe Brunnen, der 1567 von Johann Christoph Teufel beauftragt wurde, ist ein Zeugnis der technischen Fähigkeiten der Zeit. Die Anlage war durch Gräben und Palisaden gesichert und stand in der Region als wichtige Verteidigungsposition. Heute ist Schloss Pitten als Jagdschloss umgebaut worden. Der Umbau um 1840 und der Ausbau 1884 führten zum Verlust des burgartigen Charakters. Lediglich im Westen sind Reste einer mittelalterlichen Quadermauer erhalten. Die Anlage bietet heute einen Einblick in die Geschichte der Region und die Entwicklung der Burg von einer Verteidigungsanlage zu einem Jagdschloss.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Pitten
- Adresse
- Bergstraße 37
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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