Oldřichov v Hájích

📷 Bild: Wikimedia Commons

Okres LiberecBezirk Okres Liberec

Oldřichov v Hájích

Gemeinde in Tschechien

Oldřichov v Hájích ist eine Gemeinde im Okres Liberec, neun Kilometer nördlich von Liberec im Isergebirge. Sie liegt zwischen den Gebirgsrücken Hejnický hřbet und Oldřichovský hřbet, in den Tälern der Jeřice und ihres Zuflusses Oldřichovský potok. Durch das Dorf verläuft die Bahnstrecke Liberec–Zawidów, die den Oldřichovské sedlo in einem Tunnel durchquert. Nördlich erheben sich mehrere Berggipfel, darunter der Poledník mit 864 Metern. Im südlichen Teil befinden sich zwei große Steinbrüche, darunter der Teich Písečák. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. 1381 wurde die Holzfällersiedlung Ulrichsdorf urkundlich erwähnt, und 1770 lebten 230 Menschen in 56 Häusern. 1938 wurde die Gemeinde dem Deutschen Reich zugeschlagen, gehörte bis 1945 zum Landkreis Reichenberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Vertreibung der deutschen Bevölkerung. 1961 wurde die Gemeinde dem Okres Liberec zugeordnet, und 1990 wurde sie wieder als eigenständige Gemeinde gegründet. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Filipka und Oldřichov v Hájích, sowie den Ansiedlungen Betlém und Na Pilách. Im Dorf gibt es das Naturreservat Jizerskohorské bučiny, ein geschütztes Buchenwaldgebiet mit einer Fläche von 950,93 Hektar. Zudem gibt es eine Ruine der Kapelle der Schmerzreichen Jungfrau Maria, die im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Die Gemeinde hat auch bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, darunter Karl Michler und Gustav Herbig.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Liberec
Seehöhe
400 m

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