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Wilde Mander
Berg in der Granatspitzgruppe in Osttirol
Die Wilde Mander sind drei Grattürme im Alpenhauptkamm der Granatspitzgruppe im Norden Osttirols. Sie liegen im nördlichen Zentralbereich der Granatspitzgruppe, südlich der Landesgrenze zu Salzburg in der Gemeinde Matrei. Die Türme sind vom nördlich gelegenen Glockenkogel getrennt und verlaufen über den Nordgipfel, den Mittelgipfel und den Südgipfel, der mit 2668 m ü. A. der höchste Punkt ist. Der Hauptgrat fällt ins Tal des Landeggbachs ab. Die Wilden Mander sind für Bergsteiger attraktiv, da sie eine Überschreitung aller drei Gipfel erfordern. Der Nordgipfel gilt als schwierigster Teil mit der Kletterschwierigkeit UIAA III+. Die Erstbesteigung der Nord- und Mittelgipfel erfolgte am 4. August 1926, der Südgipfel am 24. Juli 1931. Die Besteigung erfolgt in Kletterei, wobei der Abstieg über den Breitlahn und einen Steig zur Landeggalm möglich ist. Die Wilden Mander bieten eine anspruchsvolle Bergtour mit ausgedehnten Räumen und weiten Ausblicken. Der Grat verläuft über mehrere Gipfel und führt zum Breitlahn. Die Umgebung umfasst die Fluren Haupmeralm und Grubach sowie die Frögealm und den Landeggwald. Nördlich des Gipfels verläuft der St. Pöltner Ostweg, der die Wilde Manderscharte durchquert. Die Abhänge werden vom Landeggbach im Osten und Süden sowie vom Tauernbach im Westen begrenzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Matrei in Osttirol
- Seehöhe
- 2667 m
In der Nähe
- Glockenkogel929 m
- Sillingkopf1.9 km
- Haupmerkopf1.5 km
- Amertaler Höhe2.3 km
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