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Rabenhof
Gemeindebau in Wien
Der Rabenhof ist ein großflächiger Gemeindebau im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße. Er liegt zwischen Rabengasse, St.-Nikolaus-Platz, Kardinal-Nagl-Platz, Hainburger Straße und Baumgasse. Die Anlage umfasst 50.000 m² und wurde zwischen 1925 und 1928 errichtet. Sie besteht aus mehreren Höfen und Wohnblöcken, die in verschiedenen Bauetappen entstanden. Die Anlage wurde 1927 eröffnet und 1949 generalsaniert. Der Rabenhof ist bekannt für seine architektonischen Merkmale wie die Torbauten an der Rabengasse, die als Haupteingänge dienen. Die Anlage verbindet private, halböffentliche und öffentliche Räume durch unterschiedliche Materialien und Formen. Es gibt mehrere Höfe, darunter einer an der Leonhardgasse mit Bäumen und einem geschlungenen Weg. Die Wohnungen sind durch Balkone und Erkerfenster gekennzeichnet, und die Anlage hat ein romantisches Erscheinungsbild durch ihre unregelmäßigen Platzbildungen und expressionistischen Details. Die Anlage beherbergt heute verschiedene Einrichtungen wie Restaurants, Cafés und eine Arztpraxis. Sie ist gut mit der U3, der Straßenbahnlinie 18 und dem Autobus 77A verbunden. In den Höfen befinden sich Kunstwerke wie die Bronzefigur „Tanzende“ und eine Gedenktafel für Margarete Jost. Der Rabenhof ist auch als Filmkulisse bekannt und wird oft in medienwissenschaftlichen Kontexten zitiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeindebau, Mehrfamilienwohnhaus
- Ort
- Landstraße
- Adresse
- Baumgasse 29-41, 1030 Wien
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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