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Burg Děvín
Burg Děvín ist eine Ruine eines Schlosses auf dem gleichnamigen Berggipfel (436 Meter) in der Ralské pahorkatině, im Okres Česká Lípa. Die Ruinen liegen im Gebiet der Naturdenkmal Děvín und Ostrý und sind als kulturelle Denkmalschutz unter Schutz. Die Burg war im Besitz des Königs Přemysla Otakara II. im 13. Jahrhundert und diente der Sicherung einer alten Handelsstraße nach Nord-Luzitz. Sie wurde 1283 an Jan von Michalovic vergeben und später von der Familie Vartenberk weitergeführt, bis 1516. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert durch die Vartenberk- Familie ausgebaut und erhielt eine reneszäne Stil. Sie stand 1444 unter Belagerung durch das Zitavský Heer, doch wurde sie nicht eingenommen. Im 16. Jahrhundert verfiel die Burg und wurde von den Bewohnern der umliegenden Dörfer abgebrochen. Die Ruinen sind stark zerstört durch Steinbruch, Erosion und Abbruch von Mauern. Die Burg hat eine komplexe Bauentwicklung mit einer umliegenden Mauer, einer quadratischen Türme und einer mächtigen Doppelbašta. Die Ruinen sind über eine rote touristische Wegweiser von Hamr na Jezeře bis zu Chrastné erreichbar. Die Burg ist in der Literatur bekannt durch ihre tiefen Burggruben, die in Legenden und Geschichten verankert sind. Die Ruinen bieten einen Eindruck von der Geschichte und Architektur der Burg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Erbaut
- 1300
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
- Seehöhe
- 436 m
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