Marienborn

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Marienborn

Mariendenkmal vor dem Westportal der Marienkirche in Neuss

Das Marienborn ist ein Mariendenkmal vor dem Westportal der Marienkirche in Neuss. Es steht auf einem gestuften Sockel aus poliertem norwegischen Labradorstein und zeigt die Muttergottes in den Armen des Gotteskindes. Die Figur wurde von Kracht und Wiehe in Düsseldorf aus Bronze gegossen. Das Denkmal wurde 1906 eingeweiht und war der Mittelpunkt des neu angelegten Platzes vor der 1902 fertiggestellten Kirche. Es wurde durch Spenden finanziert und von Joseph Hammerschmidt geschaffen. 2006 feierte die Kirchengemeinde 100 Jahre Marienborn und ließ das Denkmal generalüberholen. Das Marienborn gilt als erhaltenswert aus wissenschaftlichen, künstlerischen und städtebaulichen Gründen. Es ist prägend für den Kirchenvorplatz und wurde als eines der besten Werke von Joseph Hammerschmidt gewürdigt. Die Eintragung in die Denkmalliste der Stadt Neuss erfolgte 2005. Bei der Bombardierung des Rheinland-Hauses wurde die Marienfigur verschoben, blieb aber auf dem Sockel stehen. Die Inschrift lautet: „MARIENBORN. ZEIGE DASS DU UNSEREMUTTER BIST!“. Das Denkmal steht auf einem Sockel mit integrierter Brunnenanlage. Die Muttergottes hält das Gotteskind in ihren Armen und ist von der Gottesmutterfigur umgeben. Der Brunnen ist Teil der Brunnenanlage, die 2006 überarbeitet wurde. Die Figur wurde während des Zweiten Weltkrieges durch Prälat Adolf Colling gerettet, um sie nicht für Rüstungszwecke einzuschmelzen. Die Marienfigur wurde bei der Bombardierung des Rheinland-Hauses verschoben, blieb aber auf dem Sockel.

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Art
Monument
Ort
Neuss
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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