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Geilnau
Gemeinde in Deutschland
Geilnau ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Diez. Der Ort liegt östlich der Lahn am „Cramberger Bogen“ und ist etwa 9 km südwestlich von Limburg an der Lahn sowie 12 km südöstlich von Montabaur gelegen. Die Ersterwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 1284, und die Kapelle wurde erstmals 1544 erwähnt. Die Gemeinde war bis 1806 Teil des Herzogtums Nassau und gehörte ab 1806 zum preußischen Regierungsbezirk Wiesbaden. Geilnau ist bekannt für die „Geilnauer Mineralquelle“, die zwischen 1790 und 1894 in großen Mengen verkauft wurde. Das Sauerwasser hatte eine Temperatur von 10,5 °C und wurde zu den „eisenhaltigen Säuerlingen“ gezählt. Zudem wurde zwischen 1900 und 1937 sowie erneut ab 1980 Säulenbasalt abgebaut, wobei bis zu 230 Arbeiter beschäftigt waren. Die Ortsgemeinde hat eine Bevölkerungsentwicklung, die auf Volkszählungen von 1871 bis 1987 beruht. In Geilnau gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten, darunter den Fernradweg Lahntal-Radweg, der durch den Ort führt, und das Waldecksches Jagdschloss. Die Mönchskite St. Spiridon der Serbisch-Orthodoxen Kirche befindet sich mitten im Ort. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Kreisstraße 25, die in die Landesstraße 318 und die B 417 mündet. Die nächstgelegenen Fernbahnhöfe sind Montabaur und Limburg Süd.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Rhein-Lahn-Kreis
- Seehöhe
- 98 m
- Website
- https://www.geilnau.de/
In der Nähe
- Skite des heiligen Spyridon198 m
- Waldecksches Jagdschloss966 m
- Scheidt1.5 km
- Cramberg1.5 km
- Laurenburg2.2 km
- Langenscheid2.0 km
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