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Museum im Zeughaus

Museum in Deutschland

Das Museum im Zeughaus in Vechta befindet sich im Zitadellenpark und ist das einzige erhaltene Gebäude der 1769 geschleiften Zitadelle. Es wurde 1997 eröffnet und zieht jährlich rund 40.000 Besucher an. Das ehemalige Zeughaus diente ursprünglich als Kornspeicher und wurde später für Strafvollzug und Zwangsarbeit genutzt. Das Gebäude aus dem Jahr 1698 ist mit 432.500 Ziegeln und Steinern errichtet und steht unter Denkmalschutz. Das Museum präsentiert auf über 1000 m² historische Inszenierungen und Mitmachaktionen zu verschiedenen Epochen. Es umfasst Räume für die mittelalterliche, barocke und steinzeitliche Welt sowie Ausstellungen zur Stadtgeschichte. Im Außenbereich sind Exponate wie Kampfmaschinen und ein Backhaus aufgestellt. Das Museum arbeitet eng mit dem Zentrum für Experimentelles Mittelalter zusammen, das mittelalterliches Leben erforscht und der Öffentlichkeit präsentiert. Besucher können an Kursen teilnehmen, bei denen mittelalterliche Techniken und Künste erlernt werden. Zu den Veranstaltungen zählen der Barbaramarkt, das Weinbergfest und die Burgmannen-Tage, ein Mittelalter-Festival mit freiem Eintritt. Das Museum ist auch eine Station der Boxenstopp-Route und kooperiert mit der Universität Vechta. Die Zukunft sieht Planungen zur Modernisierung der Dauerausstellung vor, um sie aktueller und interaktiver zu gestalten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Organisation
Ort
Vechta
Erbaut
1997

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