Burgruine Zabelstein

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichBezirk Q980

Burgruine Zabelstein

Burgruine in Deutschland

Die Burgruine Zabelstein liegt auf einem 475 Meter hohen Spornplateau des nördlichen Zabelsteines im gemeindefreien Gebiet Hundelshausen. Sie ist eine Spornburg, die einst als sicherste und mächtigste Festung im Bistum Würzburg galt. Die Burg stand neben dem Bischofssitz auf der Festung Marienberg in Würzburg und war Teil der Region im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Die Burg wurde um 1000 gegründet und war bis 1303 Besitz der Zabelsteiner. Unter den Würzburger Fürstbischöfen wurde sie zur mächtigsten Festung am Main. 1525 wurde sie im Pfälzischen Bauernkrieg zerstört. 1586 wurde sie unter Fürstbischof Julius Echter wieder aufgebaut und diente als Amtssitz. 1652 verlagerte das Bistum seinen Amtssitz, und die Burg wurde Forstamt des Steigerwalds. Die Ruine umfasst Mauerreste, Burgkeller, Rundtürme und Burggräben. Ein 19 Meter hoher Aussichtsturm wurde 1999 errichtet und bietet Sicht bis in die Rhön und nach Thüringen. In den Sommermonaten findet ein Ausschank in der Ruine statt. Die Burgruine ist als Baudenkmal und Bodendenkmal geschützt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burgruine, Archäologische Stätte
Ort
Hundelshausen
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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