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Kartause Mauerbach
ehemaliges Kloster der Kartäuser, jetzt Zentrum des Bundesdenkmalamtes in Mauerbach, Niederösterreich
Die Kartause Mauerbach ist ein ehemaliges Kartäuserkloster in der Marktgemeinde Mauerbach, Niederösterreich, in der Nähe von Wien. Sie liegt in der Landschaft um den Mauerbach gelegen und zählt zu den bedeutendsten barocken Kartäuserklosterresten Österreichs. Der Kreuzgang ist einer der längsten Europas und bildet den zentralen Teil des Gebäudes. Die Kartause wurde 1314 von Friedrich dem Schönen gestiftet und war bis 1782 ein bedeutendes Kloster. Im 18. Jahrhundert war sie finanziell stabil, bis Kaiser Joseph II. sie 1782 aufhob. Danach diente sie als Versorgungshaus für Wien und später als Hospital. Seit 1962 ist sie Eigentum der Republik Österreich und dient als Informations- und Weiterbildungszentrum des Bundesdenkmalamtes. Besucher können den Kreuzgang, die Klosterkirche mit ihrer einzigartigen Architektur und den Prälatenhof erkunden. Die Klosterkirche wurde im 17. Jahrhundert im barocken Stil umgebaut und später restauriert. Der Prälatenhof umfasst den Kaisertrakt mit dem Kaisergarten. Die Gebäude sind aus verschiedenen Steinen errichtet, darunter Flyschsandstein, Leithakalk und Solnhofener Kalkstein. Die Ausstellungen und Veranstaltungen in der Kartause bieten Einblick in die Geschichte und Architektur des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kartause
- Ort
- Mauerbach
- Adresse
- Kartäuserplatz 2
- Erbaut
- 1313
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
In der Nähe
- Ehem. Stiftsmühle42 m
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