Guggenhausen

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Guggenhausen

Gemeinde im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg

Guggenhausen ist die kleinste Gemeinde im Landkreis Ravensburg in Baden-Württemberg. Sie gehört zum Gemeindeverwaltungsverband Altshausen und besteht aus mehreren Weilern und Höfen, die über vier getrennte Areale verteilt sind. Zu diesen gehören Bauhof, Brunnen, Egg, Haslach, Königsegg, Luegen, Muttenhaus und Wendenreute. Die Gemeinde ist besonders durch ihre exklusiven Lageelemente wie die Weiler Königsegg und Luegen gekennzeichnet, die sich als separate Exklaven befinden. Guggenhausen hat eine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. 1251 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und die Burg Königsegg war ein Zentrum der Herren von Fronhofen. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg in ein Hofgut umgewandelt, und bis 1850 war sie Teil der Gemeinde Hoßkirch. Die Gemeinde wurde 1973 zum Landkreis Ravensburg eingegliedert und bleibt bis heute ein Teil des Landkreises. In Guggenhausen erlebt man eine ländliche Idylle mit starkem Einfluss der Landwirtschaft. Fast die Hälfte der Gemeindefläche ist Ackerland, und der Guggenhauser Weiher, mit einer Fläche von 10,1 Hektar, dient heute vor allem Sportfischern. Die Gemeinde ist über Buslinien mit Wilhelmsdorf, Ostrach, Altshausen und Bad Saulgau verbunden. Die Verbindung zur Bahnstrecke Altshausen–Schwackenreute existierte bis 1971. Die katholische Kapelle Sankt Joseph und die evangelische Kirchengemeinde Altshausen prägen das religiöse Leben der Gemeinde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ravensburg
Seehöhe
637 m

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