Schweizerisches Blindenmuseum
Museum in Zollikofen (Schweiz)
Das Schweizerische Blindenmuseum in Zollikofen wurde 1907 von Theodor Staub gegründet und 1961 an die Blindenschule Zollikofen übertragen. Die Ausstellung «anders sehen» basiert auf der Sammlung Staub und wurde 2012 eröffnet. Das Museum ist Mitglied des Verband der Museen der Schweiz und des Vereins der Museen im Kanton Bern. Die Ausstellung kombiniert Dunkelraum, Audioerlebnisse und Tastparcours, um die Erfahrung von Blinden zu veranschaulichen. Sie umfasst 120 Objekte aus 200 Jahren Blindenpädagogik, darunter taktile Landkarten, Braille-Schriften und technische Hilfsmittel. Im Atelier können Besucher Braille lernen, Gegenstände ertasten oder mit Simulationsbrillen malen. Die Ausstellung ist in vier Sprachen mit Mediaguides zugänglich und bietet spezielle Führungen für Seh- und Hörbeeinträchtigte. Das Museum erhielt 2022 den Europäischen Museumspreis für seine inklusive Gestaltung. Die Sammlung mit rund 1000 Exponaten ist seit 2021 in einem Museums-Archivierungs-System verwaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Gedächtnisinstitution
- Ort
- Zollikofen
- Adresse
- Kirchlindachstrasse 49
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