Gräberfeld von Vollmarshausen
archäologische Stätte in Deutschland
Das Gräberfeld von Vollmarshausen liegt im Stadtteil Vollmarshausen von Lohfelden in Nordhessen. Es befindet sich am östlichen Rande des Kasseler Beckens, nordöstlich des Ortes am Südosthang des Lindenberges. In der Nähe liegt ebenfalls ein neolithisches Gräberfeld bei Niederkaufungen. Die Fluren um das Areal heißen „Bei den Sandlöchern“ und „Am Käsewege“. Das Gräberfeld wurde 1951 bei Sandabbau entdeckt und 1961–1964 freigelegt. Es umfasst 252 Gräber und einen Verbrennungsplatz. Die Toten wurden in Keramikgefäßen bestattet, wobei Verbrennungsreste aus dem Scheiterhaufen verwendet wurden. Die Gräber waren mit Steinstelen markiert, und als Beigaben fanden sich Bronzen, Bernstein, Glas, Steingeräte und Keramik. Die Nutzung datiert von etwa 1000 v. Chr. bis 500 v. Chr. Die Grabstätte ist ein bedeutendes archäologisches Areal mit einer Vielzahl von Gräbern und Funden. Die Grabgruben enthielten Leichenbrandreste, und die Gräber waren mit Steinstelen versehen. Umgebung und Ausblick sind geprägt von der Landschaft des Kasseler Beckens und dem Lindenberge. Die Funde belegen eine Nutzung über mehrere Jahrhunderte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Hessen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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