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château de Cherbourg
Der Château de Cherbourg war ein mittelalterlicher Burgfried mit seiner Lage am Ende des Estuare der Divette und der Trottebec. Er stand nordöstlich der mittelalterischen Stadt, die er fast ein Drittel ihrer Fläche beanspruchte. Die Burg lag zwischen den Straßen Fossés, Château, Maréchal-Foch und dem Quai de Caligny, an der Grenze der konterscarpen der Düne. Der Burgfried war von großer strategischer Bedeutung und wurde mehrfach im Laufe der Geschichte von bedeutenden Herrschern und Kriegern genutzt. Er war Sitz der Dukes von Normandie, wie Henri II Plantagenêt, und wurde im 13. Jahrhundert durch Charles le Mauvais stark vergrößert. Während der Hundertjährigen Krieges stand er mehrfach unter Belagerung, zuletzt 1450, als er dem französischen König zurückgegeben wurde. Die Burg war ein zentraler militärischer und politischer Ort, der bis ins 17. Jahrhundert als königliche Festung diente. Sie wurde 1688 von Louvois abgerissen, und nur die Turm der Église blieb als letzter Rest erhalten. Die Umgebung umfasste eine komplexe Verteidigungsanlage mit Toren, Graben und Türmen, die bis heute Spuren hinterlassen haben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Cherbourg-Octeville
- Erbaut
- 1000
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