Schloss Martainville

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Schloss Martainville

Schloss im Département Seine-Maritime, Frankreich

Das Schloss Martainville liegt im Département Seine-Maritime, etwa elf Kilometer östlich von Rouen. Es wurde ab 1485 von Jacques Le Pelletier errichtet und ist ein Beispiel für den Übergang von Gotik zur Renaissance. Die Anlage umfasst ein Hauptgebäude und einen Wirtschaftshof, die beide unter Denkmalschutz stehen. Das Schloss war lange im Besitz der Familie Le Pelletier, bis es 1781 über eine weibliche Linie an andere Adelsfamilien gelangte. 1906 erwarb der französische Staat das Schloss und begann mit der Restaurierung, die bis heute andauert. Das Schloss ist heute ein Museum für normannische Kunst und Volkskunde. Das Hauptgebäude ist symmetrisch gestaltet mit runden Ecktürmen und einem Walmdach. Im Inneren gibt es einen langen Flur mit zwei Räumen auf jeder Seite, sowie einen großen Gardensaal im Erdgeschoss. Die Schlosskapelle mit Terrakottafliesen und Buntglasfenstern ist erhalten. Der Wirtschaftshof umfasst einen Innenhof mit Brunnenschacht und einen Taubenturm mit 1500 Nistlöchern. Westlich des Schlosses wurde ein neuer formal gestalteter Garten angelegt, der sich an Renaissancegärten orientiert. Der Schlosspark und der formale Garten sind Teil der Anlage. Der ursprüngliche Schlosspark ist nicht mehr vorhanden, aber durch historische Pläne bekannt. Der neue Garten aus den Jahren 2011 bis 2014 ist 3025 m² groß und hat eine geometrische Einteilung. Die Bepflanzung beinhaltet Apfel- und Birnbäume sowie Gräser und Stauden. Der Garten dient als Ergänzung zum Museum und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Martainville-Épreville
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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