📷 Bild: Wikimedia Commons
Halbinsel, neolithische Seeufersiedlung
Archäologische Stätte in Sursee im Kanton Luzern, Schweiz
Die Sursee–Halbinsel ist eine neolithische Seeufersiedlung aus der Bronzezeit, die sich im Norden der Schweiz befindet. Sie liegt am Ufer des Sees Sempach in der Gemeinde Sursee im Kanton Luzern. Die Siedlung ist Teil der palafittischen Kultur, bei der Gebäude auf Pfählen errichtet wurden, um die Flutwellen abzuhalten. Die Halbinsel umfasst mehrere Siedlungsreste, darunter eine große Siedlung mit über 100 Pfählen, die bis zu 2,5 Meter tief in den Boden eingelassen waren. Die Funde belegen eine Besiedlung von etwa 3000 v. Chr. bis 2000 v. Chr. Die Struktur der Siedlung zeigt eine klar definierte Anordnung der Gebäude und Hinweise auf eine organisierte Gesellschaft. Besucher können die Reste der Siedlung entlang des Ufers begehen und die Ausblicke auf den See und die umliegende Landschaft genießen. Die Halbinsel ist Teil des Nationalparks Seelisberg und liegt in der Nähe des Dorfes Sursee. Die Umgebung bietet Wanderwege und Naturerlebnisse, die die historische Stätte ergänzen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfahlbau, Archäologische Stätte
- Ort
- Sursee
- Adresse
- Seestrasse, 6210 Sursee
- Denkmalstatus
- Teil einer UNESCO Welterbestätte
- Seehöhe
- 505 m
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