📷 Bild: Wikimedia Commons
Maria-Louisen-Quelle
Denkmalgeschütztes Objekt in Bad Ischl
Die Maria-Louisen-Quelle ist eine Solequelle in Bad Ischl, Oberösterreich. Sie befindet sich im Stadtteil Steinbruch, westlich des Stadtzentrums, am Nordfuß des Kalvarienbergs. Das Wasser der Quelle ist etwa 10.000 Jahre alt und hat einen Salzgehalt von 24 %. Das Ursalz stammt aus einer Zeit vor 250 Millionen Jahren. Die Quelle wurde 1840 eröffnet und war ursprünglich für Heilzwecke genutzt. Die Quelle wurde nach Marie-Louise von Österreich benannt, der zweiten Ehefrau Napoleons und Tante Kaiser Franz Josephs. Sie wurde 1840 eröffnet und war ursprünglich für die kaiserliche Familie als Sommerfrische genutzt. Nachdem die Ergiebigkeit abnahm, wurde sie nicht mehr wirtschaftlich genutzt und verfiel. Erst vor einigen Jahren wurde sie wiederentdeckt, als der Schnee an dieser Stelle länger blieb als in der Umgebung. Die Quelle wurde 2007 wiedereröffnet und soll nun in kleinerem Umfang für medizinische Zwecke genutzt werden. Das Wasser fließt selbständig an die Erdoberfläche und hat einen hohen Salzgehalt. Die Quelle liegt in der Nähe des Hallstättersees, aber nicht direkt am See. Die Umgebung um die Quelle ist geprägt von der Landschaft der Region Ischl.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Solequelle
- Adresse
- Steinbruch
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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