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Parád
Gemeinde in Ungarn
Parád ist ein großes Dorf im Heves-Kreis, Ungarn, im Mátra-Gebirge, am Fuß der nördlichen Seite des Kékes-Gipfels, neben dem Parádi-Tarna-Bach. Es liegt 6,4 km vom Eisenbahnstreckenabschnitt Kisterenye–Kál-Kápolna entfernt, 27,9 km von der Hauptstraße 3 und 34,5 km von der M3-Autobahn. Die nächstgelegene Bahnhof mit öffentlichem Verkehr ist Gyöngyös, 26,9 km entfernt. Der östliche Teil des Dorfes, Parádfürdő, hat eine eigene Postleitzahl (3244). Der Ort ist bekannt für seine Heilbäder und die Nutzung von Mineralwasser. Die Heilquelle Parádfürdő wurde 1795 von Baron József Orczy errichtet. Die Heilwassertherapie wurde von Adeligen und Aristokraten genutzt, um Gesundheit und Geist zu stärken. Die Heilwassertherapie wird heute weiterhin angewendet, und das Dorf ist ein Zentrum der Palóc-Ethnizität. Die letzte erhaltene Holzbauweise im Mátra-Gebirge war das Palóc-Haus, das 1770 gebaut und 2020 abgebrannt wurde. In Parádfürdő gibt es drei Arten von Heilwasser mit unterschiedlichen Wirkungen. Die Alumenquelle wird für verschiedene Therapien genutzt. Die saure Wasserquelle mit Schwefel-Bicarbonat wirkt bei Magen- und Darmkrankheiten sowie bei Diabetes. Die Quelle mit Eisen-Lithium und Kohlensäure wird als oral verabreicht. Das Erzsébet-Park-Hotel hat eine eigene Mofetta-Anlage, die medizinisch angewandte Gasbehandlungen ermöglicht. Wanderungen im Ilona-Tal, bekannt für die Kastanie-Reihe, den Wasserfall und die König Stephan-Quelle, sind ebenfalls empfohlen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Pétervására
- Website
- https://parad.hu/
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