Leopoldsberg

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Leopoldsberg

Hügel im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling und nordöstlichster Ausläufer des Wienerwaldes

Der Leopoldsberg ist ein 425 Meter hoher Hügel im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling, der als nordöstlicher Ausläufer des Wienerwaldes und der Alpen gilt. Er liegt am rechten Donauufer, steil über dem Strom, und markiert mit den Bergen Burgstall und Nussberg das nordöstliche Ende des Wienerwaldes. Der Berg fällt mit einer Hangneigung von bis zu 100 % steil zur Donau ab und weist den einzigen natürlichen Gesteins-Aufschluss Wiens auf. Die Landesgrenze zwischen Wien und Niederösterreich verläuft ostnordöstlich am Nordhang des Berges. Der Leopoldsberg hat eine reiche Geschichte, die bis in die Hallstattzeit zurückreicht. Auf dem Berg entstanden Höhensiedlungen, die bis in die Frühla-Tène-Zeit bestanden. Im 12. Jahrhundert wurde eine Burg errichtet, die später mehrfach verändert und verlassen wurde. 1693 erhielt der Berg den Namen Leopoldsberg nach der Wiedererrichtung der Leopoldskapelle. Die Burg wurde bis 2018 nicht öffentlich zugänglich, bis eine umfassende Restaurierung den Zugang wieder ermöglichte. Auf dem Leopoldsberg gibt es zahlreiche Räume und Wege, darunter die Burg mit ihrem Burghof, die Leopoldskapelle und den Nasenweg entlang der steilen „Nase“. Von der Bergspitze aus bietet sich ein Ausblick auf die Donau und das Wiener Becken. Die Umgebung umfasst den Kuchelauer Hafen, den Donauuferbereich sowie den Wienerwald. Der Berg ist zudem durch historische Gedenktafeln und ein Gedenkmal für Kriegsheimkehrer geprägt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Berg
Ort
Wien
Seehöhe
425 m

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