📷 Bild: Wikimedia Commons
Kuratienkirche Gargellen
Kirchengebäude und Friedhof in der österreichischen Gemeinde St. Gallenkirch
Die Kuratienkirche Gargellen liegt im Ort Gargellen, der zur Gemeinde St. Gallenkirch im Bezirk Vorarlberg gehört. Sie ist eine römisch-katholische Filiale des Dekanats Montafon und gehört zur Diözese Feldkirch. Die Kirche und der angeschlossene Friedhof sind als Denkmal geschützt und bilden einen Teil der kulturellen Landschaft der Region. Die Kirche wurde 1611 bis 1615 als Kapelle errichtet und 1644 durch Bischof Johann VI. von Chur eingeweiht. Im Jahr 1793 wurde ein Kirchturm errichtet, und die Sakristei sowie der Friedhof wurden gebaut. Die Ausbaumaßnahmen umfassten auch die Renovierung des Chorgewölbes und die Errichtung von Bänken und Beichtstühlen. Die Kirche wurde mehrfach erweitert und gestaltet. In der Kirche finden sich verschiedene kunstgeschichtliche Werke, darunter ein Hochaltar mit Figuren von Moriz Schlachter, Fresken von Anton Marte sowie Glasmalereien aus der Tiroler Glasmalereianstalt. Der rechte Seitenaltar stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde im Renaissance-Stil geschaffen. Der linke Seitenaltar wurde 1974 aus Lech erworben, und die Figuren werden dem Bildhauer Melchior Lechleitner zugeschrieben. Außen an der Chorscheitelwand befindet sich eine Sonnenuhr mit einem Fresko von Konrad Honold.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Friedhof, Kirchengebäude
- Ort
- St. Gallenkirch
- Adresse
- Gargellen 1087
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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