Burg Kauernik

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Burg Kauernik

Burgruine in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen

Burg Kauernik ist eine Ruine einer Bischofsburg des Bistums Kulm, die sich im heutigen Polen in Kurzętnik befindet. Die Burg lag auf einem Hügelplateau über dem Städtchen Kauernik und war in gotischer Architektur gebaut. Die Anlage war unregelmäßig geformt und passte sich dem unebenen Gelände an. Sie wurde im 14. Jahrhundert errichtet und war bis 1414 als Amtssitz bekannt. Die Burg wurde mehrfach zerstört, zuletzt im Dreizehnjährigen Krieg 1454, als sie von der Deutschordensritter erobert und niedergebrannt wurde. Die Burg war ein bedeutendes Zentrum in der Region und spielte eine Rolle während der Schlacht bei Tannenberg 1410. Die Armee von Władysław Jagiełło zog sich zurück, um eine Schlacht bei der Flussüberquerung von Kauernig zu vermeiden, wodurch die Burg unangetastet blieb. Nach dem Frieden von Thorn 1411 wurde die Burg an die Deutschordensritter zurückgegeben. Im 19. Jahrhundert wurden die verbliebenen Reste der Burg abgetragen, wodurch nur noch die Feldstein- und Backsteinmauern erhalten sind. Die Anlage umfasste ein Hauptgebäude von 25 mal 28 Metern, zwei Stockwerke hohe Reste und eine Vorburg mit zwei Flankentürmen. Die gesamte Burg war 110 Meter lang und 42 Meter breit. Die Kapelle, die ursprünglich am Ende der Vorburg stand, ist heute durch einen Mobilfunksendemast ersetzt. Die Umgebung um die Burg besteht aus der weiten Ebene der Drewenz und den westlichen Hügeln zwischen Kauernik und Neumark.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Kurzętnik
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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