Künzing

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NiederbayernBezirk Niederbayern

Künzing

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Deggendorf

Künzing liegt im niederbayerischen Landkreis Deggendorf, in der Region Donau-Wald am östlichen Rand des Gäubodens. Die Gemeinde umfasst 30 Gemeindeteile und ist von flachem Gelände geprägt, das sich an der Donau entlang erstreckt. Die umliegenden Dörfer und Städte wie Passau, Plattling und Straubing sind über die Bundesstraße 8 gut erreichbar. Die Gemeinde ist durch ihre landschaftliche Vielfalt und die Nähe zu Wasserflächen wie der Donau und dem Donauradweg geprägt. Künzing hat eine lange Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Schon im 5. Jahrtausend v. Chr. gab es hier eine Siedlung, die durch archäologische Funde belegt ist. Im 1. Jahrhundert n. Chr. war der Ort Standort eines römischen Grenzkastells, das später durch ein Amphitheater ergänzt wurde. Die römische Besiedlung endete im 5. Jahrhundert, doch die Bevölkerung blieb vor Ort. Im 9. Jahrhundert wurde Künzing Teil des Klosters Niederaltaich, was den Beginn der kirchlichen Entwicklung markierte. Künzing ist bekannt für seine archäologischen Funde und das Museum Quintana, das bedeutende Entdeckungen aus der Ur- und Frühgeschichte der Region zeigt. Die Künzinger Kirche St. Laurentius, die ursprünglich als Eigenkirche des Klosters existierte, ist ein weiteres Wahrzeichen. Die Gemeinde verfügt zudem über eine Grundschule, zwei Kindertageseinrichtungen und eine gut ausgebauten Infrastruktur, die den täglichen Lebensablauf der Einwohner unterstützt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Deggendorf
Seehöhe
308 m
Quellen:Künzing (CC0-1.0)

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