Pfarrkirche hl. Martin

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KircheTirolBezirk Landeck

Pfarrkirche hl. Martin

Kirche in Ladis (64437)

Die Pfarrkirche hl. Martin ist eine römisch-katholische Kirche in Ladis, Bezirk Landeck, Tirol. Sie steht unter Denkmalschutz und wurde erstmals 1497 urkundlich erwähnt. Die heutige klassizistische Baustil mit Langhaus, eingezogenem Chor und Nordturm entstand zwischen 1829 und 1831 unter der Leitung des Architekten Johann Moosbrugger. Die Kirche wurde 1683 nach einem Brand erneuert und 1961–1962 renoviert. Die Kirche besitzt eine reiche Architektur mit toskanischen Pilastern, Rundbogenfenstern und einem profilierten Hauptgesims. Der Turm ist mit quadratischen Blendfeldern und breiten Horizontalbändern gestaltet. Das Langhaus und der Chor sind mit einer Korbbogentonne überwölbt. Die Wände sind mit Pilastern und einem Triglyphenfries versehen. Das Deckenfresko Bergpredigt stammt von Johann Kärle (1879), während das Chorfresko Hl. Martin von Josef Prantl (1961) geschaffen wurde. Im Inneren der Kirche befinden sich mehrere Altäre, darunter der Hochaltar mit Altarbild hl. Martin von Josef Arnold der Ältere (1833). Die Kanzel ist klassizistisch gestaltet, und es gibt ein barockes Kruzifix von Andreas Kölle sowie Stationsbilder und Prozessionsfiguren aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Der Friedhof umgibt die Kirche und trägt Kriegerdenkmale sowie Nischenfiguren von hl. Anna und hl. Martin aus dem 17. Jahrhundert. Die Kapelle in Obladis, ein neugotischer Holzbau, wurde 1887 erbaut.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Pfarrkirche, Kirchengebäude
Ort
Ladis
Adresse
Dorfstraße
Baustil
klassizistische Architektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Pfarrkirche hl. Martin (CC0-1.0)

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