📷 Bild: Wikimedia Commons
Portezuelo
Gemeinde in Spanien
Portezuelo liegt im Nordwesten der Provinz Cáceres, zwischen den Flüssen Alagón und Tajo. Der Ort ist etwa 50 km nördlich der Provinzhauptstadt Cáceres und befindet sich in einer Höhe von etwa 360 m. Die alte Bischofsstadt Coria liegt nur gut 20 km nordwestlich. Das Klima ist gemäßigt bis warm, mit Regen, der hauptsächlich im Winter fällt. Der Ort hat eine lange Geschichte, die bis in die vorgeschichtliche Zeit zurückreicht. Römer, Westgoten und Mauren hinterließen Spuren. Nach der Rückeroberung durch die Christen im Jahr 1147 kam der Ort in den Besitz des Templerordens, doch 1196 eroberten die Almohaden das Gebiet. Später wurde der Ort vom Alcántaraorden verwaltet, bis dieser 1500 aufgelöst wurde. Portezuelo zeichnet sich durch seine historischen Bauwerke aus. Die Iglesia de Santa Maria wurde im 12. Jahrhundert begonnen und erst im 16. bis 18. Jahrhundert fertiggestellt. Die alte Kirche wird heute nicht mehr genutzt, während ein Neubau ab 1970 ihre Funktion übernommen hat. In der Nähe steht eine Gerichtssäule aus dem 16. oder 17. Jahrhundert. Die Ermita del Cristo del Humilladero wurde im 18. Jahrhundert errichtet. In der Umgebung liegt die Ruine der Burg Castillo de Marmionda, die einst vom Alcántaraorden gebaut wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Cáceres
- Seehöhe
- 358 m
- Website
- http://www.portezuelo.es/
In der Nähe
- Castillo de Portezuelo600 m
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- Convento de El Palancar6.4 km
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- Cañaveral7.4 km
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