Zisterzienserinnenkloster Marienbuch, Rengering

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Zisterzienserinnenkloster Marienbuch, Rengering

Kloster in Deutschland

Das Zisterzienserinnenkloster Marienbuch, heute als Kloster Rengering bekannt, stand im heutigen Milte und wurde historisch Ostbevern zugeordnet. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und 1803 aufgelöst. Die Abtei war ursprünglich als Marienbuch bezeichnet, doch der Name Rengering setzte sich durch, da sie auf dem Hof des Stifters Hermann von Rengering stand. 1247 erhielt das Kloster einen Schutzbrief von Papst Innozenz IV., der als ältestes Dokument seiner Existenz gilt. Das Kloster war ein kultureller und sozialer Zentrum der Region. Es betreute ein Armenhaus in Ostbevern und hatte eine Schule, die einen guten Ruf hatte. Die Nonnen lebten in Armut und arbeiteten mit Handwerk. Im Dreißigjährigen Krieg intervenierte die Äbtissin gegen einen Feudalherrn, und das Kloster schlichtete Rechtsfälle. Im 16. Jahrhundert wurde die Klausur aufgegeben, doch 1480 wurde sie wiederhergestellt. Die Abtei besaß Grundbesitz in Ostbevern und Milte und war bekannt für ihr Hospital. Die Nonnen lebten in enger Verbindung mit der Gemeinde und betreuten Krankene. Das Kloster war bis 1803 ein eigenständiges Institut, doch die Säkularisation und die Mediatisierung führten zu seiner Auflösung. Die letzte Äbtissin, Marianne von Grevingen, leitete das Kloster bis zu seiner Enteignung. Die Schwestern wurden entweder zu Familien zurückgegeben oder in Ostbevern aufgenommen. Das Kloster verlor schließlich sein Eigentum und wurde aufgelöst.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Ostbevern
Erbaut
1247
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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